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MEDITATION HOW TO – ist das überhaupt etwas für mich?

MEDITATION - IST DAS WAS FÜR MICH UND WIE FUNKTIONIERT ES EIGENTLICH?

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Die letzten 6 bis 8 Jahre meines Lebens waren sehr turbulent: Studienzeit, mehrere Umzüge, auseinander gehende Beziehung, eine neue Beziehung und den Platz im Leben finden. Meine 20er waren voller Erlebnisse, Erfahrungen, Höhepunkte und auch einigen Tiefschlägen. Jetzt,mit fast 30 Jahren, mache ich mir vor allem darüber Gedanken, wo ich im Leben stehe und wo ich eventuell noch hin möchte. Etwas Sesshaftigkeit soll in mein Leben gebracht werden –Ruhe in eine zurückliegende und aufregende Zeit einkehren.
Doch wie findet man die eigene Ruhe –oder besser gesagt, den inneren Frieden? Ich habe wirklich vieles ausprobiert. Das meiste hilft leider nicht. Den inneren Frieden findet man wahrscheinlich nur, wenn man lernt bestimmte Dinge loszulassen. Damit meine ich, persönlichen Balast einfach abzuwerfen. Leichter gesagt als getan. Ein Musterbeispiel habe ich hierfür nicht.

Deshalb habe ich in den letzten Monaten begonnen, mich etwas mit den spirituellen Dingen unserer Zeit zu beschäftigen und bin auf das Thema Meditation gestoßen. Mit diesem Posting ,möchte ich euch an meinen Erfahrungen Teil haben lassen. Vielleicht ermutige ich ja den ein oder anderen von euch dazu. Vorneweg muss ich sagen: Ich bin keine Expertin! Alles basiert auf meinen persönlichen Erlebnissen

1.

Was ist eigentlich Meditation?

Meditation ist momentan ein großes Thema bei vielen Bloggern, z.B. Jasmin von Tea & Twigs beschäftigt sich schon lange damit. Ich bin normalerweise kein Mensch, der Kraft in der Ruhe schöpft. Wenn ich Energie tanken muss, dann powere ich mich beim Sport aus. Doch man ändert sich und manche Dinge gestalten den Alltag so intensiv, dass Sport nicht hilft… Die Meditation soll also da einsetzen, wo andere Dinge nicht weiterhelfen. Man setzt sich intensiv mit dem eigenen Körpergefühl, der eigenen Atmung und dem Geist auseinander. Vor allem in östlichen Kulturen gilt die Meditation als eine bewusstseinserweiternde Übung. Dies bedeutet, dass man während dem Meditieren lernt, das „Hier“ und „Jetzt“ wahrzunehmen oder sich komplett von Gedanken und dem Denken befreien soll.

Die ersten fünf Tage habe ich anhand der App meditiert. Mir haben hier die Anleitungen für die richtigen Atemtechniken sehr gut geholfen. Dies ist wichtig für den Einstieg –ähnlich wie beim Yoga. Der Nachteil allerdings ist, dass die Stimme, die die Anweisungen gibt, irgendwann nervig wird. Ich konnte mich dann nicht auf das Atmen einlassen, sondern habe mich zu sehr auf meine Umgebung
konzentriert. Deshalb ist es wirklich wichtig, für sich selbst den passenden Rahmen zu finden. Ob da eine App oder ein Buch helfen, ist einem selbst überlassen.

2.

Wie steige ich ein?

Einstiegsmöglichkeiten gibt es viele:Bücher, Apps und sogar Meditationsanleitungen in sogenannten Studios. Ich habe mich für eine App entschieden und mir 7mind (keine Angst –der Artikel ist nicht gesponsert) aufs Smartphone geladen. Die Einführung der App ist kurz und knackig –genau nach meinem Geschmack. Man kann also sofort loslegen. Es gibt verschiedene Stufen der Meditation, die sich in Länge und im Fortschritt unterscheiden. Die werden in der App sehr gut erklärt.

3.

Auf was muss ich achten?

Wichtig beim Meditieren:das eigene Körpergefühl und das Bewusstsein für sich selbst. Deshalb ist es auch wichtig, dass man den eigenen Atem im Körper bewusst wahrnimmt. Wenn dies nicht funktioniert, dann nützt einem die Meditation leider nichts. Mir ist das Atmen zu Beginn sehr schwer gefallen. Die ersten Male, habe ich wirklich nur geatmet und nichts anderes dabei empfunden.An diesem Punkt war ich frustriert und wollte eigentlich aufgeben. Doch Aufgeben war keine Option, da ich ja wirklich etwas für mich tun wollte.

Über kurz oder lang, habe ich mich dazu entschieden, es auf meine eigene Weise zu machen – ohne Anleitung. Also habe ich mich an einem regnerischen Samstagnachmittag in mein Bett gesetzt, eine Kerze angezündet, meine liebste Playlist abgespielt und einfach 10 Minuten lange geatmet und mich voll und ganz darauf konzentriert. Erst jetzt hatte ich bewusst das Gefühl, dass sich wirklich etwas in mir verändert. Ich habe meine Atmung im ganzen Körper gespürt. Meine Fingerspitzen begannen zu kribbeln und meine Fußsohlen auch. Viele haben in Ihren Erfahrungen berichtet, dass sie begonnen haben zu weinen. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich bin noch nicht an diesen Punkt angelangt, wo ich vielleicht alles komplett loslassen kann. Ich schließe daraus, dass ich noch nicht ganz in meiner Mitte angekommen bin.

4.

Meditations-Goodies - Hilfreich?

Es gibt viele Goodies, die einem beim Meditieren behilflich sein sollen. Kissen, Matratzen, Bänke und sogar ganze Meditation-Sets sind erwerblich. Ich habe hiervon noch nichts benutzt und kann deshalb auch keine Kaufempfehlung aussprechen. Ich denke, dass man selbst entscheiden muss, ob es einem nützlich ist. Vielleicht kann mich sich mit den entsprechenden Dingen auch besser auf das Thema einlassen?!

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MEIN FAZIT

Mittlerweile meditiere ich mehrmals die Woche. Meistens sind es etwa 20 Minuten. Ich denke, man sollte es auf jeden Fall ausprobieren und egal ob einem eine Anleitung hilft oder nicht, man sollte es eine geraume Zeit machen, um ein Urteil zu fällen. Die bewusste Auseinandersetzung mit mir selbst, hat mich um einiges entspannter werden lassen. Ich mache mir weniger negative Gedanken und denke meistens automatisch positiv über eine Sache nach.Mein Fazit ist, auf jeden Fall am Ball bleiben! Es kann nur weiterhelfen.

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