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SCHWANGER WERDEN-GEPLANT! GEHT DAS? TIPPS ZUR VORBEREITUNG

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Kinderwunsch : Vorbereitung einer Schwangerschaft!
Geplant schwanger: funktioniert es wirklich?

Ob man so was planen kann - ich meine, den genauen Eisprungtermin ausrechnen, kann ich euch leider nicht sagen. Unser Ziel war es nicht, so schnell wie möglich und zu einem bestimmten Termin schwanger zu werden. Wir hatten einfach Glück und gehören zu den Paaren, die das Verhütungsmittel abgesetzt haben und et voilá, es hat auf Anhieb geklappt. Was ich aber genau weiß ist: man kann sich auf eine Schwangerschaft bewusst vorbereiten, um die Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft zu erhöhen und somit Probleme zu vermeiden. Ich will euch aber auch darauf hinweisen, dass wir alle unterschiedlich und individuell sind und jede von uns hat ein individuelles Immunsystem. Ich gebe euch nur Tipps, was ich gemacht habe. Bitte sprecht mit eurem Arzt, weil jeder von uns ein Individuum ist.
Nun, wir haben unsere Entscheidung für Nachwuchs getroffen und darauf gehofft, dass es irgendwann klappt. Wenn ich ehrlich bin, war meine größte Angst, ob ich überhaupt schwanger werden kann!!! Jetzt sage ich: macht euch keinen Kopf und versucht es einfach. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube ,dass jede dritte Frau mit einem Kinderwunsch jedoch länger als ein Jahr auf eine Schwangerschaft wartet. Die Ärzte werden erst nach einem halben Jahr versuchen nachzuhelfen. Erst danach werden spezielle Untersuchungen gemacht, um festzustellen, wo das Problem liegt. Zurück zum Thema! Ich beschreibe euch nun einige Dinge, die vor der Schwangerschaft bedacht und berücksichtigt werden sollten.

1. TERMIN BEIM GYNÖKOLOGEN

Nun, als erstes habe ich einen Termin bei meiner Frauenärztin vereinbart, um über meinen Kinderwunsch zu sprechen und einen gründlichen Check-up durchzuführen. Viele Krankheiten, sowie Hinweise auf Risiken in der Schwangerschaft können oft schon vorab erkannt und behandelt werden. Bei mir wurde eine Krebsvorsorgeuntersuchung gemacht und Blut abgenommen, um festzustellen, ob Ich genügend Antikörper gegen Röteln, Windpocken und weitere bestimmte Infektionskrankheiten habe, die für den Embryo lebensgefährlich sein könnten. Ganz wichtig, vergesst nicht euren Impfpass mitzunehmen. Schutz gegen Röteln ist besonders wichtig, denn eine Rötelnerkrankung während der Schwangerschaft, kann schwere gesundheitliche Folgen für das Baby haben. Sprecht mit eurem Arzt, wenn ihr Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus, starke Regelschmerzen habt oder regelmäßig Medikamente einnehmen müsst. Bei mir war alles im grünen Bereich.

2. VITAMINE & ERNÄHRUNG

Vitamine sind ganz wichtig! Jeder weiß, dass Schwangere viele Vitamine brauchen. Besonders wichtig für schwangere Frauen ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure, die für die Entwicklung und das Wachstum des Kindes verantwortlich ist. Mit der Einnahme von Vitaminen, sowie Folsäure sollte man schon bei der Babyplanung beginnen. Doch, man darf es nicht übertreiben. Dosiert die Vitaminpräparate nur in Absprache mit dem Frauenarzt. Ich habe mich für Femibion entschieden. Femibion 1 habe ich vor der Schwangerschaft und in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft eingenommen. Femibion 2 habe ich ab der 12. Schwangerschaftswoche begonnen einzunehmen und habe es während der Stillzeit weitergenommen. Folsäure habe ich abgesetzt, da Femibion eine ausreichende Tagesration beinhaltet. Viele weitere wichtige Nährstoffe habe ich mit gesundem Essen zu mir genommen, viel frisches Obst, Gemüse, Kohlenhydrate, Proteine, Milchprodukte, Fett und viel Wasser waren meine Hauptration des Tages. Hatte ich keine Lust auf Fastfood, Schokolade und Backwaren? Natürliche hatte ich Lust und was für eine! Aber denkt daran: diese Lust verursacht die Hormonumstellung und davon bekommt das Baby nichts Gesundes und ihr bekommt Übergewicht, mit dem ihr nach der Schwangerschaft kämpfen müsst. Klar habe ich während der Schwangerschaft keine Diät gemacht, aber ich habe versucht mich gesund zu ernähren und darauf geachtet was ich esse und wieviel ich esse. Ganz wichtig: verzichtet während der Schwangerschaft auf rohes Fleisch (auch nicht Medium) und rohen Fisch (Sushi). Damit kann man sich mit Toxoplasmose infizieren, dass zur Fehlgeburt führen kann.

3. ZAHNARZT

Als nächstes habe ich einen Termin beim Zahnarzt vereinbart, um die Zähne kontrollieren zu lassen. Es ist gut, noch in der Planungsphase der Schwangerschaft notwendige Behandlungen durchzuführen.
Röntgenuntersuchungen und Betäubungsspritzen sind in der Schwangerschaft zwar nicht verboten, sollten jedoch nur in Notfällen durchgeführt werden. Bei mir wurde eine Zahnprophylaxe durchgeführt, die ich einen Monat vor der Geburt wiederholt habe.
So etwas wie Umweltgifte, rauchen und Alkohol bitte vermeiden. Das ist für jede schwangere Frau klar. Darüber wird ebenso viel im Internet geschrieben, wie gefährlich es für das Kind sein kann.

4. SPORT

Und endlich mein Lieblingsthema- sich körperlich fit halten! Es ist kein Geheimnis, dass sportliche Frauen leichter schwanger werden, weniger Komplikationen während der Schwangerschaft und eine leichtere Geburt haben. Vielleicht habe ich es deswegen mit meiner Größe bis zur 38-sten Woche mit Zwillingen geschafft! Ich bin 154 groß und wog vor der Schwangerschaft 43 kg. Vor und während der Schwangerschaft habe ich viel Sport gemacht. Ich glaube, dass Sport mir sehr viel geholfen hat. Ich habe weniger der typischen Schwangerschaftsbeschwerden gehabt und mich sehr fit während der Schwangerschaft und nach der Geburt gefühlt. Vor allem hilft Sport nicht nur seinen eigenen Körper fit zu halten, sondern auch dem Baby. Sport hilft nach der Geburt wieder schneller fit zu sein, vermindert Rückenprobleme, Wassereinlagerungen, eine zu starke Gewichtszunahme und Depressionen. In den ersten 3 Monaten hatte ich aufgrund meiner Übelkeit auf Training überhaupt keine Lust und ich hatte de facto einfach keine Kraft. Meine Frauenärztin hat mir auch empfohlen in den ersten Wochen auf Sport zu verzichten, da bei Zwillingen die Gefahr größer ist eine Fehlgeburt zu erleiden. Nach der Zeit der Übelkeit, bekam ich wieder große Lust auf das Training (ca.12 sww). Nach Absprache mit meiner Ärztin und dem Trainer, habe mit dem Fitness begonnen! Das Training muss nicht nur individuell , sondern auch an den Verlauf der Schwangerschaft angepasst werden. Mein Trainingsplan wurde geändert: weniger Gewichte oder überhaupt keine Gewichte, keine Bauchübungen, keine Ausdauer. Faustregel ist während des Trainings: Der Puls sollte nicht mehr als 140 Herzschläge pro Minute überschreiten. Das heißt, man muss es ohne Mühe aushalten können.
Hauptsächlich habe ich mich auf Beine, Po und Arme konzentriert. Mein Training: 20 Minuten walken auf dem Laufband mit einer Geschwindigkeit von 3-6, (wenn nötig habe ich Pausen gemacht), 30 Minuten Rücken, Po, Beine, Arme (es ist egal ob an den Geräten, Fitball oder einfache freie Übungen mit dem eigenen Körpergewicht) und 10 Minuten Stretching. Ich habe alles in einem langsamen Tempo gemacht und viel Wasser während und nach dem Training getrunken. Zusätzlich habe ich Kurse wie Yoga, Bodybalance, Pilates und Rückenfit besucht. Ein guter Fitnesstrainer zeigt euch Übungen, die ihr keinesfalls machen dürft. In meinem Fall hat der Kursleiter mir zusätzlich Übungen oder Positionen gezeigt. Ab der 28 Woche habe ich meinen Trainingsplan wieder angepasst. Nur Walken, Übungen für Po, Beine, Arme ohne Gewicht oder nur mit dem Fitball. Yoga ist für Schwangere sehr empfehlenswert. Beim Yoga lernt man die Atmung bewusst einzusetzen, was bei der Geburt nützlich ist. Man stärkt den Rücken, was gegen die Rückenschmerzen vorbeugend wirkt und das eigene Körperbewusstsein wird durch Yoga gestärkt. In den letzten sww habe ich einen Schwimmkurs für Schwangere besucht. Zum Ende hin haben die Babys gut zugelegt und der Bauchumfang war mächtig. Schwimmen war der perfekte Sport, da das Wasser einen Teil des Körpergewichts abnimmt.
Hört´einfach auf euren Körper, denn er weiß, was er braucht. Ich denke, wenn ihr vor der Schwangerschaft regelmäßig und aktiv Sport getrieben habt, dann könnt ihr auch in der Schwangerschaft weiterhin trainieren, wenn nichts dagegen spricht und der Körper ja sagt. Ausnahme sind riskante Sportarten. Am besten mit dem eigenen Arzt sprechen, besonderes bei einer Risikoschwangerschaft. Und überlegt euch ganz gut, wenn ihr noch nie im Fitnessstudio trainiert habt, ob die Schwangerschaft der richtige Zeitpunkt ist, mit dem Fitness im Studio anzufangen. Es gibt viele anderen Möglichkeiten sich fit zu halten, wie z.B schwimmen, Yoga, Walken, wandern oder einfach Bewegung an der frischen Luft.

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